Rechtliches

Datenschutz

Verantwortlicher

Panable GmbH
Ahrenloher Str. 16-18
25436 Tornesch
E-Mail: kontakt@panable.de

Umfang und Zwecke der Verarbeitung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, soweit dies für den Betrieb unserer Website, unserer Anwendungen, die Bereitstellung von Nutzerkonten, die Kommunikation, die Sicherheit, die Fehleranalyse und die Vertragsabwicklung erforderlich ist.

Kontaktanfragen

Wenn Nutzer uns per E-Mail oder über das Kontaktformular kontaktieren, verarbeiten wir die angegebenen Kontaktdaten, das gewählte Thema, den Nachrichteninhalt und technische Versandinformationen, um die Anfrage zu beantworten und den Vorgang intern nachvollziehen zu können. Kontaktanfragen über das Formular werden serverseitig verarbeitet, in Google Firebase beziehungsweise Google Cloud gespeichert und über Resend als Benachrichtigung an Panable versendet.

Pani KI-Chat und Sprachgespräch

Auf der Website kann optional der KI-Agent Pani genutzt werden. Vor dem Start von Chat oder Sprachgespräch bitten wir um eine aktive Bestätigung der Datenschutz- und Nutzungsbedingungen. Ohne diese Bestätigung wird keine Pani-Sitzung gestartet.

Bei der Nutzung von Pani verarbeiten und speichern wir die vom Nutzer eingegebenen Chatnachrichten, bei Sprachgesprächen Mikrofon-Audio und daraus erzeugte Transkripte, die Antworten des KI-Agenten, Zusammenfassungen der Unterhaltung sowie technische Sitzungsdaten wie Zeitpunkte, Verbindungsstatus, Raum- oder Teilnehmerkennungen, Geräte- und Browserinformationen und gegebenenfalls IP-Adresse. Diese Daten werden verarbeitet, um die Unterhaltung technisch herzustellen, Audio zu übertragen, Sprache in Text umzuwandeln, Antworten zu erzeugen, diese als Text oder Sprache auszugeben, den Verlauf intern nachvollziehen zu können, Missbrauch zu verhindern, Fehler zu analysieren und die Sicherheit der Funktion zu gewährleisten.

Für Pani können insbesondere LiveKit für WebRTC-Verbindung, Agenten-Sitzung, Chat- und Sprachübertragung sowie OpenAI für die Generierung von Antworten und – abhängig vom im Admin-Bereich aktivierten Audiopfad – für direkte Sprachverarbeitung und Sprachausgabe eingebunden sein. Im bisherigen Pipeline-Modus können zusätzlich AssemblyAI für Sprache-zu-Text und ElevenLabs für Text-zu-Sprache eingesetzt werden. Außerdem nutzt Panable eigene Firebase- beziehungsweise Google-Cloud-Funktionen, um Verbindungstoken zu erstellen und die Funktion abzusichern. Inhalte aus Pani-Sitzungen können an diese Anbieter übertragen und dort technisch verarbeitet werden. Panable nutzt Pani-Unterhaltungen nicht, um verbindliche Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Gesundheitsberatung zu erbringen.

Nutzer sollten in Pani keine Passwörter, Zahlungsdaten, besonderen Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO, vertraulichen Inhalte Dritter oder sonstige Informationen eingeben oder aussprechen, die für die Anfrage nicht erforderlich sind. Pani ist ein automatisierter Assistent; Antworten können unvollständig oder fehlerhaft sein.

Rechtsgrundlage ist, soweit die Nutzung freiwillig erfolgt und vor Start bestätigt wird, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Soweit die Verarbeitung zur Beantwortung vorvertraglicher oder vertragsbezogener Fragen erforderlich ist, kann Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO einschlägig sein. Für technische Sicherheit, Fehleranalyse und Missbrauchsschutz kann Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO einschlägig sein. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, indem die Sitzung beendet und Pani nicht weiter genutzt wird; weitergehende Datenschutzrechte bleiben unberührt.

Newsletter und Produktupdates

Wenn Nutzer sich für den Panable Newsletter oder Produktupdates anmelden, verarbeiten wir insbesondere E-Mail-Adresse, Vorname, Sprache, gewählte Themen, Quelle der Anmeldung, Einwilligungstext, Zeitpunkte der Anmeldung und Bestätigung sowie technische Versand- und Bestätigungsinformationen. Die Anmeldung erfolgt im Double-Opt-in-Verfahren. Erst nach Bestätigung des Links in der Bestätigungs-E-Mail wird die Adresse für Newsletter aktiviert.

Newsletterdaten werden in Google Firebase beziehungsweise Google Cloud gespeichert und nach bestätigter Anmeldung mit Resend synchronisiert, damit Newsletter, Produktupdates und vergleichbare Marketing-E-Mails versendet werden können. Resend kann dabei Kontakte, Segmente, Themen, Versandstatus, Abmeldungen, Bounces, Spam-Beschwerden und technische Zustelldaten verarbeiten. Abmeldungen über Resend oder Panable werden serverseitig verarbeitet und in Firebase gespiegelt.

Nutzer können ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder der Verarbeitung zu Direktwerbezwecken widersprechen. Bei einer Abmeldung löschen oder minimieren wir die für den Versand nicht mehr benötigten Daten. Zur Vermeidung erneuter Werbezusendungen kann eine minimale Sperrmarke gespeichert bleiben, die aus der E-Mail-Adresse mit einem geheimen HMAC-Schlüssel abgeleitet wird und ohne diesen Schlüssel nicht sinnvoll zurückgerechnet werden kann. Vorname, rohe E-Mail-Adresse und Kontextdaten werden bei Abmeldung oder Löschbestätigung entfernt, soweit keine gesetzlichen oder berechtigten Gründe entgegenstehen. Über die Seite Newsletter kann eine Lösch- beziehungsweise Minimierungsbestätigung angefordert werden.

Community: Profile, Kontakte und Gruppen

In der Community verarbeiten wir Nutzerkennungen, Anzeigenamen, Profilbilder und die freiwillig ergänzten Profilangaben, beispielsweise Beschreibung, Sprachen, Instrumente, externe Links und Region. Hinzu kommen Sichtbarkeitseinstellungen, Kontaktanfragen, Kontakte, Gruppenzugehörigkeiten, Einladungen und Rollen. Diese Daten dienen der Darstellung des Profils, der Mitgliedersuche und der Organisation des Austauschs. Welche Angaben andere Personen sehen können, richtet sich nach der jeweiligen Profil- und Gruppeneinstellung. Öffentliche Angaben und Inhalte können auch außerhalb des eigenen Kontaktkreises zugänglich sein.

Für die freiwillige regionale Mitgliedersuche verarbeiten wir das angegebene Land sowie den Ort oder die Postleitzahl und leiten daraus eine ungefähre geografische Zuordnung ab. Zur Ortsauflösung kann unser Server diese Ortsangaben an den Nominatim-Dienst der OpenStreetMap Foundation übermitteln; Ergebnisse werden zwischengespeichert. Die Anfrage enthält keine Chatnachrichten. Die Sichtbarkeit der Region lässt sich im Community-Profil einstellen.

Community: Nachrichten, Beiträge und Medien

Wenn Nutzer Direktnachrichten senden oder in Gruppen Beiträge veröffentlichen, speichern und verarbeiten wir die Inhalte, Absender- und Empfängerzuordnungen, Gesprächs- oder Gruppenkennungen, Zeitpunkte, Antworten, Weiterleitungen, Reaktionen, Umfragen und Abstimmungen. Hinzu kommen je nach Nutzung Lesestatus, Aktivitäts- und Anwesenheitssignale sowie Benachrichtigungseinstellungen. Dies ermöglicht die Zustellung, den Verlauf, die Suche in zugänglichen Nachrichten und die Anzeige neuer Aktivitäten. Bei als anonym gekennzeichneten Umfragen werden Namen nicht in der Ergebnisanzeige offengelegt; technisch können Stimmen weiterhin einer Nutzerkennung zugeordnet sein.

Direktnachrichten werden in der Anwendung den jeweiligen Gesprächsteilnehmern bereitgestellt; Gruppeninhalte entsprechend den Gruppen- und Zugriffsrechten. Die Speicherung und technische Verarbeitung erfolgen über Google Firebase und Google Cloud. Der Community-Messenger bietet derzeit keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Inhalte auch gegenüber Panable als Betreiber unlesbar macht. Zugriffe durch Panable oder beauftragte Dienstleister dürfen nur im rechtlich zulässigen und für den jeweiligen Zweck erforderlichen Umfang erfolgen; für private Kommunikation sind insbesondere die Anforderungen an die Vertraulichkeit zu beachten.

Anhänge können Bilder, Audio- und Sprachnachrichten, Videos oder andere unterstützte Dateien enthalten. Wir verarbeiten dabei auch Dateinamen, Dateitypen, Größen, Vorschaubilder und Zuordnungen zu Nachrichten oder Beiträgen. Dateien können in Google Cloud Storage gespeichert und für Darstellung oder Wiedergabe technisch umgewandelt werden; für Videos kann Mux eingesetzt werden. Geteilte Kompositionen werden mit den gewählten Zugriffsrechten bereitgestellt.

Für Linkvorschauen kann Panable verlinkte öffentliche Seiten oder Schnittstellen der jeweiligen Anbieter serverseitig abrufen und Titel, Beschreibung sowie Vorschaubild-Adressen speichern. Dabei erhält der Zielanbieter die angefragte URL und technische Abrufdaten unseres Servers. Beim Laden externer Vorschaubilder, eingebetteter Inhalte oder beim Öffnen eines Links können zusätzlich Verbindungsdaten des Endgeräts an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.

Community-Benachrichtigungen

Je nach Einstellungen informieren wir über neue Nachrichten, Kontaktanfragen, Gruppeneinladungen und weitere Aktivitäten innerhalb der Anwendung, per Push-Mitteilung oder als zusammengefasste E-Mail. Dafür verarbeiten wir Empfängerkennungen, E-Mail-Adressen, Sprache, Versand- und Lesestatus sowie bei Push-Mitteilungen Geräte- oder Installationskennungen, Zustelladressen und Push-Token. Mitteilungen können Absendernamen, Gruppenbezeichnungen und Inhaltsvorschauen enthalten und je nach Geräteeinstellung auch auf dem Sperrbildschirm erscheinen. Für E-Mails nutzen wir Resend, für Push-Mitteilungen je nach Gerät und Browser unter anderem Dienste von Google, Apple, Microsoft oder Mozilla. Benachrichtigungen lassen sich in Panable und in den Geräte- beziehungsweise Browsereinstellungen steuern.

Die Bereitstellung der angeforderten Community-Funktionen erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Sicherheits- und Missbrauchsschutzmaßnahmen beruhen, soweit einschlägig, auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz von Nutzern und des Betriebs. Soweit für eine optionale Verarbeitung eine Einwilligung erforderlich ist, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Für gesetzlich erforderliche Auskünfte oder Maßnahmen gilt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Besondere Anforderungen an die Vertraulichkeit der Kommunikation bleiben unberührt.

Live Sessions mit anderen Teilnehmern

Live Sessions ermöglichen gemeinsame Musik-, Unterrichts- und Präsentationssitzungen. Wir verarbeiten dafür Titel und Termin, Gastgeber- und Teilnehmerkennungen, Anzeigenamen, gegebenenfalls Profilbilder, Einladungslinks, Rollen, Zulassungs- und Medienrechte sowie Beitritts-, Aktivitäts- und Verbindungsdaten. Bei einer freigegebenen Gastteilnahme werden der angegebene Name und eine technische Gastkennung verarbeitet; ein zeitlich begrenztes Sitzungscookie oder Zugangstoken sichert den Zugang. Einladungslinks können abhängig von den Einstellungen den Zutritt ermöglichen und sollten nur an die vorgesehenen Personen weitergegeben werden.

Innerhalb einer Live Session werden freigegebene Kompositionen, Notations- und Wiedergabestände, Präsentationszustände und gegebenenfalls Chatnachrichten über Firebase beziehungsweise Google Cloud gespeichert und synchronisiert. Nachrichten im Raumchat sind für die zugelassenen Teilnehmer bestimmt; Direktnachrichten werden, sofern diese Funktion freigegeben ist, den jeweiligen Gesprächsteilnehmern angezeigt. Gastgeber können die Zulassung und Medienrechte verwalten. Andere Teilnehmer können den angezeigten Namen, den Anwesenheitsstatus und die für sie freigegebenen Inhalte wahrnehmen.

Für Live-Audio, Video und Bildschirmfreigaben nutzen wir LiveKit. Wenn Nutzer die jeweilige Medienfunktion aktivieren und die erforderlichen Geräteberechtigungen erteilen, werden Mikrofon-Audio, Kamerabilder oder ausgewählte Bildschirminhalte an die berechtigten Teilnehmer übertragen. LiveKit verarbeitet hierfür auch Raum- und Teilnehmerkennungen, IP-Adressen, Geräte- und Verbindungsinformationen sowie technische Qualitäts- und Diagnosedaten. Eine Bildschirmfreigabe kann auch personenbezogene Daten aus anderen geöffneten Anwendungen sichtbar machen. Medienfreigaben lassen sich in der Sitzung beenden; Geräteberechtigungen können in Browser oder Betriebssystem verwaltet werden.

Die derzeitige Live-Session-Funktion erstellt keine automatische Audio- oder Videoaufzeichnung und kein automatisches Transkript der Unterhaltung. Gespeicherte Raum- und Direktnachrichten sowie Sitzungs- und Synchronisationsdaten sind davon zu unterscheiden. Die Live Sessions mit anderen Teilnehmern sind eine eigenständige Funktion; die oben beschriebenen Verarbeitungen des Pani-KI-Assistenten gelten nicht allein aufgrund der Teilnahme an einer solchen Live Session.

Rechtsgrundlage für die angeforderte Teilnahme und die Übertragung freigegebener Inhalte ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Zur Absicherung des Zugangs und zur Fehleranalyse verarbeiten wir erforderliche technische Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist eine sichere und funktionsfähige Live Session. Besondere Anforderungen an die Vertraulichkeit der Kommunikation bleiben unberührt.

Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung erfolgt je nach Vorgang auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an einem sicheren und stabilen Betrieb, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung rechtlicher Pflichten oder Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, sofern eine Einwilligung erforderlich ist.

Verarbeitete Datenkategorien

Hosting, Backend und Datenbanken

Panable nutzt Dienste von Google Firebase und Google Cloud. Dazu gehören insbesondere Firebase Hosting, Cloud Functions beziehungsweise Cloud Run Functions, Cloud Firestore, Cloud Storage for Firebase, Firebase Authentication, Firebase App Check, Secret Manager, Logging- und Sicherheitsfunktionen. Dabei können Account-Daten, Inhaltsdaten, technische Protokolldaten und Sicherheitsdaten verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt, damit Panable erreichbar ist, Nutzerkonten verwaltet werden können, Daten gespeichert werden und Missbrauch erkannt werden kann.

Registrierung und Login

Für Nutzerkonten verwenden wir Firebase Authentication. Je nach gewählter Anmeldemethode können E-Mail-Adresse, Passwort-Hash, Name, Profilbild, Provider-ID, Login-Zeitpunkte und technische Sitzungsdaten verarbeitet werden. Panable unterstützt Anmeldungen per E-Mail und Passwort sowie über externe Identitätsanbieter wie Google, Apple und Facebook. Bei der Nutzung eines externen Login-Anbieters gelten zusätzlich die Datenschutzinformationen des jeweiligen Anbieters.

App Check und reCAPTCHA Enterprise

Zum Schutz vor Missbrauch, automatisierten Zugriffen und unberechtigten API-Anfragen setzen wir Firebase App Check und Google reCAPTCHA Enterprise ein. Dabei können technische Signale des Browsers, App- und Sitzungsdaten, IP-Adresse, Nutzerinteraktionen und Risiko-Scores verarbeitet werden. Diese Daten dienen ausschließlich der Sicherheitsprüfung und der Stabilität unserer Anwendungen.

E-Mail-Versand über Resend

Für Systemnachrichten, Einladungen, Freigaben, Konto- und Sicherheitshinweise nutzen wir Resend als E-Mail-Dienstleister. Dabei werden insbesondere Empfängeradresse, Absenderadresse, Betreff, Nachrichteninhalt, Versandzeitpunkt und technische Zustellinformationen verarbeitet. Die Verarbeitung ist erforderlich, um transaktionale E-Mails zuverlässig zuzustellen. Für Newsletter und Produktupdates nutzen wir Resend außerdem für Kontakte, Segmente, Themen, Broadcasts, Abmeldelinks, Zustellstatus und Webhook-Ereignisse, soweit eine Einwilligung vorliegt oder ein technischer Sperr- beziehungsweise Zustellstatus verarbeitet werden muss.

Medienverarbeitung und Streaming über Mux

Für Video- und medienbezogene Funktionen kann Panable Dienste von Mux nutzen. Dazu gehören Uploads, Verarbeitung, Streaming, Vorschaubilder, Playback-IDs und technische Abrufdaten. Je nach Nutzung können IP-Adresse, Geräte- und Browserdaten, Wiedergabeereignisse, Medienmetadaten und vom Nutzer hochgeladene Inhalte verarbeitet werden.

Speicher und Audiodateien

Audiodateien, erzeugte Varianten, Vorschaudateien und andere Nutzerinhalte können in Firebase Storage beziehungsweise Google Cloud Storage gespeichert werden. Zugriffe auf geschützte Dateien werden über Sicherheitsregeln, signierte Zugriffe oder serverseitige Prüfungen kontrolliert.

Zahlungsabwicklung

Soweit kostenpflichtige Leistungen, Abonnements oder Self-Service-Zahlungen angeboten werden, ist Paddle als Merchant of Record beziehungsweise autorisierter Reseller vorgesehen. Paddle kann dabei je nach Zahlungsart Name, Rechnungsdaten, E-Mail-Adresse, Land, Steuerdaten, VAT-ID, Firmenname, Zahlungsstatus, Transaktionsdaten, Abonnementstatus, Erstattungen und Chargebacks verarbeiten. Zahlungsdaten wie vollständige Kreditkartennummern werden nicht dauerhaft durch Panable gespeichert. Panable verarbeitet den von Paddle gemeldeten Zahlungs- und Abonnementstatus, um Produktzugriff, Laufzeit, Kündigung zum Periodenende und Berechtigungen zu verwalten.

Billingstatus, Rechnungen und Kundenportal

Im Nutzerkonto können Produktstufe, Abrechnungsintervall, aktueller Status, nächster Abrechnungstag, Trial-Ende, Kündigung zum Periodenende und vergleichbare Billinginformationen angezeigt werden. Zahlungsart, Rechnungen, Belege, Abowechsel und Kündigungen können im Kundenportal des Zahlungsdienstleisters verwaltet werden. Die finale Freischaltung kostenpflichtiger Funktionen erfolgt auf Basis von Zahlungs- und Webhook-Ereignissen des Zahlungsdienstleisters.

Buchhaltung, Qonto, DATEV und Steuerberatung

Für Buchhaltung, Bankabgleich, Belegablage, DATEV-Übergabe und steuerliche Abstimmung können Zahlungs-, Beleg-, Transaktions-, Payout-, Erstattungs-, Chargeback-, Steuer- und Provisionsdaten verarbeitet und an Qonto, DATEV beziehungsweise eine Steuerkanzlei übermittelt werden. Dies betrifft insbesondere Monatsabschlüsse, Provider-Reports, Bankbewegungen, Beleglisten, Gutschriften, Auszahlungsreferenzen und Buchungsvorschläge.

Lehrer, Partner und Provisionen

Soweit Panable Lehrer-, Partner- oder Affiliate-Modelle anbietet, können hierfür Rollen, Partnercodes, Zuordnungen, Umsatzpositionen, Provisionssätze, Auszahlungsstatus, Gutschriftbelege, Steuerinformationen und Zahlungsreferenzen verarbeitet werden. Panable gibt Partnern grundsätzlich keine personenbezogenen Kundendaten aus, sofern dafür keine klare vertragliche oder gesetzliche Grundlage besteht.

Schriftarten, Assets und externe Inhalte

Für Darstellung und Frontend-Funktionen können externe oder zentral bereitgestellte Assets geladen werden, etwa Panable-Assets, Firebase JavaScript SDKs, Google Fonts, Google- und Facebook-Icons für Login-Schaltflächen sowie Demo- und Platzhalterbilder. In Entwicklungs-, Demo- oder Beispielansichten können Bilder von Unsplash verwendet werden. Beim Abruf solcher Inhalte können technische Verbindungsdaten an den jeweiligen Anbieter übertragen werden.

Cookies, lokale Speicher und Sitzungen

Panable verwendet technisch erforderliche Cookies, lokale Browser-Speicher und Sitzungsinformationen, um Login-Status, Sicherheitstoken, App-Check-Token, Einstellungen, Zwischenspeicher und geschützte Bereiche bereitzustellen. Ohne diese Speicherfunktionen können zentrale Funktionen wie Anmeldung, geschützte API-Zugriffe oder gespeicherte Einstellungen nicht zuverlässig funktionieren.

Empfänger und Auftragsverarbeiter

Personenbezogene Daten können an technische Dienstleister übermittelt werden, soweit dies für den Betrieb der Anwendung erforderlich ist. Dazu gehören insbesondere Google Firebase und Google Cloud, Resend, Mux, Zahlungsdienstleister wie Paddle, Qonto, DATEV, Steuerkanzlei sowie gegebenenfalls weitere technische Infrastruktur-, Analyse-, Sicherheits- oder Supportdienstleister. Mit Auftragsverarbeitern werden, soweit erforderlich, entsprechende Verträge geschlossen.

Anbieter im Überblick

Speicherorte und internationale Verarbeitung

Panable bevorzugt für zentrale Datenbanken und Dateispeicher Standorte in der EU, soweit dies für den jeweiligen Dienst verfügbar und geeignet ist. Zum Stand dieser Erklärung sind folgende Speicherorte eingerichtet:

Diese Angaben betreffen die genannten Speicherressourcen. Sie bedeuten nicht, dass sämtliche Übertragungen, Verarbeitungsschritte, Protokolle, Supportzugriffe oder Dienste ebenfalls auf die EU beschränkt sind. Firebase Authentication wird nach Angaben von Google ausschließlich aus Rechenzentren in den USA betrieben. Auch LiveKit, Mux, Resend sowie Push-, Sicherheits- und weitere eingebundene Dienste können Daten außerhalb der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, insbesondere in den USA. Eine ausschließlich europäische Speicherung und Verarbeitung aller Daten wird nicht zugesichert.

Drittlandübermittlungen

Für Übermittlungen personenbezogener Daten in Drittländer gelten zusätzlich die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO. Als Grundlage kommen insbesondere ein anwendbarer Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission oder Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO mit der erforderlichen Prüfung und gegebenenfalls ergänzenden Schutzmaßnahmen in Betracht. Für US-Empfänger kann der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework herangezogen werden, soweit der konkrete Empfänger wirksam zertifiziert und die betreffende Verarbeitung davon erfasst ist. Eine bloße Nennung des Anbieters oder die Nutzung von Panable ersetzt diese Voraussetzungen nicht.

Informationen zu den für eine konkrete Übermittlung eingesetzten Garantien und eine Kopie der einschlägigen Vertragsklauseln können über den unten genannten Datenschutzkontakt angefordert werden.

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie es für die genannten Zwecke erforderlich ist, gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen oder berechtigte Interessen eine weitere Speicherung rechtfertigen. Nutzerinhalte und Kontodaten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen gelöscht oder anonymisiert; Einzelheiten zu gemeinsam genutzten Community- und Live-Session-Daten sind nachfolgend beschrieben. Newsletterdaten werden nach Abmeldung oder Löschbestätigung gelöscht beziehungsweise minimiert. Eine minimale Sperrmarke kann erhalten bleiben, um erneute Werbezusendungen an abgemeldete Adressen zu verhindern. Zur Verhinderung mehrfacher kostenloser Testzugänge speichern wir nach Nutzung einer Testphase außerdem pseudonymisierte Sperrkennungen, die aus der Login-E-Mail und den Kennungen verknüpfter Anmeldeanbieter mit einem geheimen HMAC-Schlüssel abgeleitet werden. Klartext-E-Mail und rohe Provider-Kennungen werden in diesem Nachweis nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am Missbrauchsschutz gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; eine erneute Testphase kann nach Prüfung durch den Support manuell freigegeben werden. Inhalte aus Pani-Sitzungen werden zur internen Nachvollziehbarkeit, Sicherheit, Fehleranalyse und Verbesserung der Funktion gespeichert und nach Wegfall der genannten Zwecke gelöscht oder anonymisiert; technische Sitzungs-, Sicherheits-, Provider- und Fehlerprotokolle können ebenfalls vorübergehend verarbeitet und nach den jeweiligen Lösch- beziehungsweise Aufbewahrungsfristen gelöscht oder anonymisiert werden.

Kostenlose Nutzerkonten ohne laufendes Abonnement, aktive Testphase oder aktive Teamzugehörigkeit können nach 365 Tagen ohne Anmeldung oder Nutzung einschließlich der darin gespeicherten Nutzerinhalte automatisch gelöscht werden. Wir informieren die hinterlegte Login-E-Mail grundsätzlich 30 Tage, 7 Tage und 1 Tag vor der geplanten Löschung. Eine erneute Anmeldung oder die Bestätigung über den Link „Konto behalten“ hebt die geplante Löschung auf. Vor der endgültigen Löschung prüfen wir den Kontostatus und die letzte Aktivität erneut. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, offene Abrechnungsfälle, Sicherheits- oder Rechtsgründe können einer Löschung entgegenstehen oder eine längere, zweckgebundene Aufbewahrung einzelner Daten erfordern. Vergebene Kundennummern werden nicht erneut vergeben; nach der Kontolöschung bleibt jedoch keine Zuordnung der Nummer zum gelöschten Nutzerkonto bestehen.

Community-Nachrichten, Beiträge und zugehörige Daten werden für die Bereitstellung des jeweiligen Verlaufs gespeichert. Das Löschen einer eigenen Direktnachricht entfernt deren Inhalt aus der Nachrichtenanzeige; technische Löschvermerke können bestehen bleiben und Anhänge werden gesondert bereinigt. Bereits zugestellte E-Mails, Push-Mitteilungen oder von Empfängern angefertigte Kopien werden dadurch nicht zurückgerufen. Das Beenden oder Ausblenden einer Live Session ist keine vollständige Löschung der gespeicherten Teilnehmer-, Chat- und Sitzungsdaten. Auch eine Kontolöschung erfasst solche gemeinsam genutzten Daten derzeit nicht automatisch vollständig. Für die Prüfung einer weitergehenden Löschung oder Anonymisierung kann der unten genannte Datenschutzkontakt genutzt werden. Gesetzliche Löschungsansprüche bleiben unberührt; eine weitere Speicherung setzt einen fortbestehenden zulässigen Zweck voraus.

Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Soweit eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, kann diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Gegen Direktwerbung kann jederzeit widersprochen werden; danach werden personenbezogene Daten nicht mehr für diese Werbezwecke verarbeitet.

Beschwerderecht

Betroffene Personen haben das Recht, sich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten gegen Datenschutzrecht verstößt.

Kontakt und Änderungen

Fragen zum Datenschutz können per E-Mail an kontakt@panable.de gesendet werden. Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich technische Dienste, rechtliche Anforderungen oder die Verarbeitung personenbezogener Daten ändern.